Berlin (dpa) - In der FDP wird mehr Kritik laut am Nein der Parteispitze zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Nach Schleswig-Holsteins Fraktionschef Wolfgang Kubicki warnte auch die Wirtschaftsstaatssekretärin in Bayern, Katja Hessel, vor einer Beibehaltung des Kurses. Parteichef Philipp Rösler hatte sich strikt gegen den Vorschlag von Kanzlerin Angela Merkel gewandt, eine Finanztransaktionssteuer notfalls allein im Euro-Raum einzuführen. Die FDP steht als der Buhmann da, der die Banken schützen wolle. Das schade den Liberalen, sagte Hessel dem Berliner «Tagesspiegel».