Giglio (dpa) - An der «Costa Concordia» haben die Vorbereitungen für das Abpumpen des Schweröls aus dem Kreuzfahrtschiff begonnen. Experten der Bergungsfirma Smit wollten am Dienstag zunächst den Rumpf des gekenterten Schiffes inspizieren und sehen, in welchem Zustand dieser ist.

Auch die Suche nach Vermissten sollte weitergehen. Marine-Taucher gingen daran, sich auf der Höhe des dritten Decks am Heck der «Costa Concordia» den Weg in das Schiffsinnere frei zu sprengen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Für den Abend wurden stärkerer Wind und bewegte See in der Region vor der italienischen Küste vorhergesagt. Unklar war, ob das die Arbeiten an dem Wrack bedrohen könnte. Seit der Havarie vor elf Tagen wurden 15 Tote geborgen, etwa 20 Menschen sind noch vermisst.

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