Peking (dpa) - Bei den Protesten von Tibetern in Südwestchina sind möglicherweise mehr Menschen ums Leben gekommen als bisher bekannt. Verschiedene exiltibetische Quellen berichten von zwei bis vermutlich sogar sechs Toten und rund 30 Verletzten. Chinesische Sicherheitskräfte hätten gestern das Feuer auf demonstrierenden Tibeter eröffnet. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte die «Zusammenstöße» mit einigen Dutzend Menschen, darunter auch Mönche. Ein Demonstrant sei getötet und fünf Polizisten verletzt worden.