Mexiko-Stadt (dpa) - Mit einem milliardenschweren Notfallplan will Mexiko die katastrophalen Folgen der längsten Trockenzeit seit 70 Jahren bekämpfen. Präsident Felipe Calderón kündigte an, umgerechnet rund zwei Milliarden Euro aus dem Haushalt zur Verfügung zu stellen, um die betroffenen Regionen mit Wasser, Lebensmitteln und Infrastrukturmaßnahmen zu unterstützen. Nach Zeitungsberichten sind von der Trockenheit rund 1300 Gemeinden in 19 Bundesstaaten vor allem im Norden betroffen, wo es seit vielen Monaten kaum oder gar nicht geregnet hat.