Berlin (dpa) - Neben Untersuchungsausschüssen in Berlin und Erfurt durchleuchtet nun auch eine Bund-Länder-Kommission die jahrelang unentdeckt gebliebenen Neonazi-Morde. Innenminister Hans-Peter Friedrich setzte das vierköpfige Gremium nach der Zustimmung des Kabinetts ein. Bund und Länder sicherten ihre Kooperation zu. Die Kommission soll Vorschläge für eine bessere Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern machen. Morgen kommt der Untersuchungsausschuss des Bundestags zur ersten Arbeitssitzung zusammen.