Wiesbaden (dpa) - Das Bundeskriminalamt hält eine zeitweise Speicherung von Telefon- und Computerkommunikationsdaten für unverzichtbar. In polizeilichen Ermittlungen seien rückwirkende Verkehrsdaten oft der entscheidende Ansatz, sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke. Die sogenannte Vorratsdatenspeicherung ist zwischen Union und FDP in der Berliner Koalition umstritten. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2010 die Regelung gekippt, Daten sechs Monate lang zu speichern.