Rom (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff ist am Morgen von Berlin aus zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach Italien abgeflogen. Im Mittelpunkt der Gespräche in Rom, Mailand und Bari stehen Wirtschaftsfragen. Dabei dürften auch die Euro-Schuldenkrise und Italiens Schuldenproblem zur Sprache kommen.

Der Bundespräsident wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet. Es ist der erste Staatsbesuch Wulffs, seitdem er wegen billiger Kredite und seiner Nähe zu reichen Unternehmern in der Kritik steht. In Italien hat man von der Affäre Wulff kaum Notiz genommen. Der Termin des Besuchs ist bereits im Herbst festgelegt worden.

Der Bundespräsident wird in Rom von Italiens Staatschef Giorgio Napolitano begrüßt. Auch ein Gespräch mit dem neuen Regierungschef Mario Monti und anderen Kabinettsmitgliedern steht auf dem Programm. Am Dienstag hält Wulff vor der angesehenen Mailänder Universität Bocconi eine europapolitische Rede. Am Mittwoch reist er ins süditalienische Bari weiter.

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