Rom (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Italien eingetroffen. In Rom wird er zunächst mit Präsident Giorgio Napolitano und mit Regierungschef Mario Monti zusammenkommen. Weitere Stationen des Besuchs sind Mailand und Bari.

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Wirtschaftsfragen. Dabei werden auch die Eurokrise und Italiens Schuldenproblem zur Sprache kommen. Der Bundespräsident wird von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.

Es ist der erste Staatsbesuch Wulffs, seitdem er wegen ungewöhnlich günstigen Krediten und seiner Nähe zu reichen Unternehmern in der Kritik steht. In Italien hat man von der Affäre Wulff kaum Notiz genommen. Der Termin des Besuchs ist bereits im Herbst festgelegt worden.

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