Dresden (dpa) - Am Jahrestag der Zerstörung Dresdens vor 67 Jahren haben sich am Montagabend etwa 400 Rechtsextremisten zu einem Fackelmarsch am Rande der Innenstadt versammelt. Die Polizei, die den Aufmarsch mit einem großen Aufgebot abschirmte, hatte mit bis zu 2000 Neonazis in Dresden gerechnet. «Bislang ist die Lage relativ entspannt», sagte Sachsens Polizeipräsident Bernd Merbitz angesichts angekündigter Blockaden von Gegendemonstranten.

Gegen die Versammlung der Rechtsextremisten formierte sich um die Altstadt eine Menschenkette. Auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und der frühere Regierungschef Kurt Biedenkopf (beide CDU) nahmen daran teil.