München (dpa) - Die Deutsche Bank und die Erben des verstorbenen Medienzars Leo Kirch sollen Berichten zufolge ihren milliardenschweren Streit um die Pleite des Kirch-Konzerns mit einem Vergleich beigelegt haben.

Das berichten «Bild.de» und das «Manager Magazin» übereinstimmend. Die Bank wollte die Berichte am Montag auf dpa-Anfrage in Frankfurt nicht kommentieren. Die Anwälte der Kirch-Seite waren ebenso wie das Oberlandesgericht München zunächst nicht erreichbar.

Vor dem Gericht ruht derzeit einer von mehreren Schadenersatzprozessen wegen eines Befangenheitsantrages gegen das Gericht. Laut Medien soll die Bank einer Zahlung von unter 800 Millionen Euro zugestimmt haben.