München (dpa) - CSU-Chef Horst Seehofer hofft auf einen schnellen Abschluss der Suche nach einem neuen Bundespräsidentenkandidaten noch an diesem Wochenende. Er werde morgen zurück nach Berlin fahren, wo es weitere Gespräche innerhalb von Union und FDP geben werde, sagte er in München nach einer CSU-Präsidiumssitzung. Unterdessen häufen sich die Absagen: Nach Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle will auch Bundestagspräsident Norbert Lammert nicht die Nachfolge von Christian Wulff antreten. Als ein möglicher Kandidat wird noch der frühere evangelische Bischof Wolfgang Huber gehandelt.