Köln (SID) - (SID) - Die Handball-Bundesligisten VfL Gummersbach und SG Flensburg-Handewitt haben im Europapokal der Pokalsieger die Runde der letzten Acht erreicht. Im EHF-Pokal steht das deutsche Trio Frisch Auf Göppingen, SC Magdeburg und Rhein-Neckar Löwen ebenfalls im Viertelfinale.

Titelverteidiger Gummersbach hatte in Norwegen gegen OIF Arendal beim 21:20-Erfolg knapp die Oberhand behalten. Der Einzug in die nächste Runde war dank des souveränen Hinspielsieges (40:27) allerdings zu keiner Zeit gefährdet.

Der letztjährige Champions-League-Teilnehmer Flensburg-Handewitt hatte gegen FTC-Pler Budapest ähnlich wenig Mühe. Dem 32:26-Sieg im Hinspiel ließ Flensburg in der heimischen Campushalle ein 32:25 (17:6) folgen. Bester Werfer beim Pokalsieger von 2001 war Lasse Sven Hansen mit elf Treffern.

Im EHF-Pokal enttäuschte Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen beim Rückspiel in Rumänien. Der Bundesliga-Zehnte verlor gegen HC Odorheiu Secuiesc 27:30 (17:15), darf aber dank des Elf-Tore-Vorsprungs aus dem Hinspiel (31:20) weiterhin vom vierten internationalen Titel der Vereingeschichte träumen. Rückraum-Ass Pavel Horak ragte bei Göppingen mit neun Treffern heraus.

Einen weiteren Titel könnte auch der SC Magdeburg seiner Sammlung hinzufügen. Im Achtelfinal-Krimi in Kroatien unterlag der zwölfmalige deutsche Meister RK Nexe Nasice 21:22 (6:10). Das knappe Polster aus dem 33:31 im Hinspiel reichte Magdeburg. Matchwinner für den SCM war Yves Grafenhorst, der mit seinem Treffer vier Sekunden vor Schluss den Weg ins Viertelfinale ebnete.

Ähnlich spannend war es in Mannheim. Nach dem glücklichen 35:34-Erfolg in Schweden setzten sich die Rhein-Neckar Löwen auch im Rückspiel gegen Eskilstuna Guif durch. Beim 39:36-Erfolg war der deutsche Nationalspieler Uwe Gensheimer mit neun Toren treffsicherster Werfer.