Newark (dpa) - Streng abgeschirmt hat am Samstag die Trauerfeier für Whitney Houston begonnen. Die Umgebung um die «New Hope»- Baptistenkirche in Newark bei New York ist von der Polizei auf Hunderte Meter abgesperrt worden, Fans hatten keine Chance auf einen Blick auf die prominenten Gäste.

Unter anderem waren Kevin Costner, Aretha Franklin, Stevie Wonder und R. Kelly unter den Trauergästen. Auch Bobby Brown, der umstrittene Ex-Mann Houstons, war dabei.

«Das ist kein Konzert, es ist eine Trauerfeier», erklärte der Radiomoderator und Houston-Freund Michael Eric Dyson die Absperrung. «Das ist keine Respektlosigkeit gegenüber den Fans, aber wir wollen Whitney in einer privaten Zeremonie in aller Würde verabschieden.» Die Trauerfeier wurde im Fernsehen live übertragen.

Mit lebhaften Gospelsongs hatte ein Chor zuvor die Trauergäste empfangen. Trotz der fast fröhlichen Melodien kämpften einige der Sängerinnen mit den Tränen.

In der Kirche in der New Yorker Industrievorstadt hatte Houston vor mehr las 30 Jahren ihre ersten Auftritte. Sie war am vergangenen Samstag in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills bei Los Angeles gestorben. Mitarbeiter hatten die 48 Jahre alte Sängerin leblos in der Badewanne gefunden. Bis zur Klärung der Todesursache können noch Wochen vergehen.

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