Wellington (dpa) - Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben im neuseeländischen Christchurch ist am Mittwoch mit zwei Schweigeminuten der Opfer gedacht worden.

Im ganzen Land gab es Gedenkveranstaltungen. Rund 20 000 Menschen kamen in einem Park in Christchurch zusammen, wo die Namen der 185 Todesopfer verlesen wurden.

Regierungschef John Key sagte, dass die Ereignisse vom Februar vergangenen Jahres als eine der schwärzesten Tage in die Geschichte des Landes eingehen werden. Christchurch, die zweitgrößte Stadt Neuseelands, werde aber wieder aufgebaut.

Bei dem Beben der Stärke 6,3 waren am 22. Februar 2011 weite Teile der Innenstadt zerstört worden. Viele Gebäude stürzten ein oder wurden so schwer beschädigt, dass sie abgerissen werden mussten.