Frankfurt/Main (dpa) - Der Streik am Frankfurter Flughafen geht heute in den fünften Tag. Im Tarifkonflikt um die Bezahlung der Beschäftigten auf dem Vorfeld zeichnet sich kein schnelles Ende ab.

Noch mindestens bis Ende der Woche müssen Passagiere und Airlines mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Am Dienstag fielen rund 200 Flüge aus. Mehr als 1000 Verbindungen, darunter alle Interkontinentalflüge, hätten wie geplant stattgefunden, sagte Fraport-Sprecher Jürgen Harrer am Abend. Der Einsatz der Ersatzleute auf dem Vorfeld klappe hervorragend. «Die Leute sind hochmotiviert», sagte Harrer.

Am Vormittag (1100) will die Fraport-Spitze in einer Pressekonferenz über die Lage informieren. Vorstandschef Stefan Schulte und Arbeitsdirektor Herbert Mai wollen dabei Rede und Antwort stehen.

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