Bouba Ndjida (AFP) - (AFP) Wilderer haben auf der Jagd nach wertvollem Elfenbein in weniger als zwei Monaten mehr als 450 Elefanten in einem Nationalpark in Kamerun getötet. Bisher seien 458 Kadaver gefunden worden, sagte ein Vertreter des Bouba-Ndjida-Nationalparks im Norden des Landes am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die Zahl der getöteten Tiere sei aber vermutlich noch höher, weil der Park wegen seiner Größe nur schwer überschaubar sei. Die Tierschutzorganisation IFAW machte Wilderer aus dem Sudan und dem Tschad für die Taten verantwortlich. Elfenbein wird vielerorts als Luxusgut geschätzt.