Berlin (dpa) - Bei der geplanten Reform der Flensburger Kartei für Verkehrssünder wird es nach Worten von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) keinen Erlass der bisherigen Punkte geben.

«Eine Generalamnestie wird es nicht geben. Denn Recht muss Recht bleiben», sagte Ramsauer bei der Vorstellung seiner Pläne am Dienstag in Berlin. Die bisherigen rund 47 Millionen Punkte würden in das neue Bewertungssystem übergeführt. Mit Blick auf die Senkung der Schwelle für den Führerscheinentzug von 18 auf 8 Punkte rechnet das Ministerium mit jährlich etwa 500 Entzügen mehr. Bisher sind es bei rund 52 Millionen Führerschein-Inhabern etwa 5000 pro Jahr.

Verkehrsministerium zu Punktereform