Hamburg (SID) - Zum Knüller zwischen dem deutschen Handballmeister HSV Hamburg und Titelverteidiger THW Kiel kommt es bereits im Halbfinale des Final-Four-Turniers in Hamburg. Fußball-Bundesligatrainer Thorsten Fink vom Hamburger SV zog zudem die Begegnung SG Flensburg-Handewitt gegen TuS N-Lübbecke aus dem Lostopf. Das Turnier findet am 5. und 6. Mai statt.

Für Hamburgs Präsident und Geschäftsführer Martin Schwalb gab es kein Wunschlos: "Ich glaube nicht, dass es bei so einem Teilnehmerfeld einen Favoriten gibt. Aber wenn ich einen nennen müsste, dann wäre es schon der THW Kiel, der ja in der Liga ungeschlagen seine Kreise zieht. Ich denke, das ist sowohl für den THW als auch für uns ein schweres Los. Leichte Lose gab es aber sowieso nicht."

Außenseiter TuS N-Lübbecke freut sich auf die Partie gegen Flensburg. "Wenn man sich die Tabellensituation anguckt, ist das schon das leichteste Los. Es ist sehr wichtig für unsere Region, dass wir uns für diese Veranstaltung qualifizieren konnten", sagte TuS-Geschäftsführer Uwe Kölling.

Glücksfee Thorsten Fink drückt den Gastgebern die Daumen. "Der HSV ist immer mein Favorit", sagte der Fußballcoach, gab allerdings zu: "Ich habe noch nicht so viel Ahnung vom Handball, aber ich hoffe, das in der Zukunft zu ändern."

Das Final-Four-Turnier wird bis mindestens 2017 in Hamburg stattfinden. Dies gab der Ligaverband HBL bekannt. Seit 1994 ist die Hansestadt Austragungsort der Pokalendrunde.