Bremen (dpa) - Die Frühchen-Intensivstation im Klinikum Bremen-Mitte ist geräumt. Das sagte die Sprecherin des Krankenhauses am Donnerstagmorgen. Insgesamt sieben Kinder wurden in ein anderes Gebäude verlegt.

Der Gesundheitszustand von drei Babys, die ebenfalls mit dem gefährlichen Klebsiella-Keim befallen sind, sei stabil. «Die drei sind nicht erkrankt, sie haben den Keim nur an sich», sagte Kliniksprecherin Karen Matiszick.

Nach dem Tod von zwei Frühchen im Klinikum Mitte hatte Bremens Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) am Mittwoch die Schließung der Frühchen-Intensivstation des Krankenhauses angeordnet. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen den neusten Todesfällen der beiden Frühchen und den erneut aufgetretenen Keimen besteht, war zunächst unklar.

Die Abteilung war nach der ersten Serie von Infektionen mit dem multiresistenten Erreger bereits mehrere Monate geschlossen und desinfiziert worden. Damals waren drei Frühchen gestorben.

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