Potsdam (dpa) - Rund sechs Monate nach dem qualvollen Tod zweier dänischer Mädchen ist in Potsdam der Doppelmord-Prozess gegen den Vater fortgesetzt worden. Der Angeklagte wollte umfassende Aussagen zu dem Verbrechen machen. Zunächst schilderte er im Prozess sein familiäres Umfeld. Als der 40-Jährige den Gerichtssaal betreten hatte, verdeckte er sein Gesicht zum Schutz vor Kamerateams und Fotografen. Er zitterte am ganzen Körper. Laut Anklage soll der Däne seine Kinder während des gemeinsamen Urlaubs im vergangenen August in einem Waldstück an der Autobahn 24 in Brandenburg umgebracht haben.