München (dpa) - Die Netzwerkfirma Nokia Siemens Networks hält an der geplanten Schließung des wichtigsten deutschen Standorts München trotz der massiven Proteste fest. Man sehe keine Alternative, sagte NSN-Chef Rajeev Suri der «Süddeutschen Zeitung». Geplant sei, den Standort bis Ende des Jahres zu schließen. Ende Januar hatte NSN angekündigt, bundesweit 2900 von 9100 Stellen zu streichen und 30 von 35 Standorten zu schließen. München mit 3600 Beschäftigten ist davon am stärksten getroffen. Aber auch Niederlassungen in Augsburg, Nürnberg und vielen anderen Städten stehen vor dem Aus.