FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Donnerstag nach seinen kräftigen Verlusten vom Vortag knapp über 1,33 US-Dollar stabilisiert. In New York kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,3309 US-Dollar und damit in etwa soviel wie am Morgen. Zwischenzeitlich war sie im Tief aber auch kurz unter die Marke und bis auf 1,3284 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3312 (Mittwoch: 1,3443) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7512 (0,7439) Euro.

Nachdem der Euro am Vortag starke Verluste von rund eineinhalb Cent verbucht hatte, hielt sich die Gemeinschaftswährung am Donnerstag stabil. Große Impulse gab es nicht. "Ein großes Thema ist natürlich immer noch Griechenland", sagte Devisenexperte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler. Indes haben die Euro-Finanzminister die Voraussetzungen für den Start des 130 Milliarden Euro schweren Pakets geschaffen. Nach ihrem Treffen am Donnerstag in Brüssel beauftragten sie den Krisenfonds EFSF damit, das nötige Geld für den geplanten Schuldenschnitt am Markt aufzunehmen. Das teilte die Eurogruppe in einer Erklärung mit. Dabei geht es um 30 Milliarden Euro.