Moskau (SID) - Die deutschen Snowboarder haben beim Weltcup in Moskau das Siegertreppchen verpasst. Die beste Platzierung beim Parallelslalom auf einer 56 Meter hohen und 175 Meter langen Rampe direkt am Luschniki-Stadion erreichte Amelie Kober (Miesbach): Sie unterlag im Viertelfinale der späteren Siegerin Patrizia Kummer (Schweiz) und belegte damit den sechsten Rang.

Die Olympiazweite von Turin 2006 war dennoch zufrieden, auch wenn ihr Rückstand auf die neue Weltcup-Führende Kummer durch das Aus in der zweiten Finalrunde angewachsen ist. "Ich denke eigentlich gar nicht an den Weltcup. Für mich ist es eine Riesenleistung, dass ich dieses Jahr immer ins Finale gefahren bin und meistens auch unter die Top Acht", sagte Kober.

Mit 4.380 Punkten liegt Kober nach dem letzten Parallel-Slalom derzeit auf Platz vier im Parallel-Weltcup und damit 660 Punkte hinter Kummer. Bei den zwei noch ausstehenden Parallel-Riesenslalom-Rennen im spanischen La Molina, Spanien (10. März) sowie im italienischen Valmalenco (17. März), hat die 24-Jährige aber durchaus noch Außenseiterchancen auf ihre zweite Kristallkugel.

Für die anderen deutschen Snowboarder war in Moskau spätestens im Achtelfinale Schluss. Selina Jörg (Sonthofen) belgte Rang neun, Isabella Laböck (Klingenthal) Rang zwölf. Beim sechsten Weltcup-Sieg des Südtirolers Roland Fischnaller, der auch die Führung im Weltcup übernahm, kamen Patrick Bussler (Aschheim) und Alexander Bergmann (Bischofswiesen) auf die Ränge 11 sowie 13.