Hannover (dpa) - Moderne Informationstechnologie kann in Städten und Kommunen für Bürgerfreundlichkeit und effiziente Verwaltung sorgen - das will Microsoft will auf der CeBIT in Hannover mit dem Modell einer vernetzten Stadt demonstrieren.

Das Projekt «Neustadt» soll die Vision einer Stadt verdeutlichen, in der alle Verwaltungsprozesse digitalisiert sind und damit effizienter und bürgernäher verlaufen. Damit könnten die Kosten für die Verwaltung gesenkt, die Serviceleistungen verbessert und transparenter gemacht und die Bürger besser an Entscheidungsprozessen beteiligt werden.

Auf der CeBIT sollen konkrete Anwendungsbeispiele zeigen, wie die digitale Zukunft des öffentlichen Sektors aussehen könnte. «Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei eine effiziente und vor allem fach- und länderübergreifende Vernetzung», sagte Ralph Haupter, Geschäftsführer von Microsoft Deutschland. Der Verwaltungsapparat werde in Deutschland noch immer oft als undurchsichtig, veraltet und ineffizient angesehen, hieß es. Gleichzeitig hätten die Bürger ein wachsendes Interesse daran, sich an bestimmten Prozessen zu beteiligen.

Am Beispiel der Themen Rathaus, Bildung, Gesundheit, Gewerbegebiet, Polizei und Katastrophenschutz will Microsoft zeigen, wie intelligente IT die Verwaltungsabläufe einer Stadt optimieren und verbessern sowie Kosten gespart werden können. Eine zentrale Rolle in dem Projekt nimmt das Rathaus ein, in dem die Nervenbahnen der Stadt zusammenlaufen. Alle Daten treffen hier digital in Echtzeit ein. Über digitale Plattformen könnten sich die Bürger an politischen und Verwaltungsprozessen beteiligen. «ePartizipation stärkt das Vertrauen und liefert eine breite Akzeptanz für Entscheidungen», sagte Haupter.