Barcelona (dpa) - Sebastian Vettel hat ausgerechnet beim Testfinale vor dem Saisonauftakt in der Formel 1 wieder mit Problemen an seinem neuen Red-Bull-Rennwagen zu kämpfen gehabt. Der zweimalige Weltmeister konnte in der ersten Tageshälfte kaum Runden drehen.

«Wir haben ein Problem gehabt mit dem Getriebe», erklärte Vettel. Zudem habe er zuvor den Frontflügel beschädigt, als er mit dem neuen und noch einmal stark überarbeiteten RB8 von der Strecke des Circuit de Catalunya bei Barcelona abgekommen war. «So ist das eben manchmal: Manchmal ist der Hund drin», meinte Vettel.

Zwei Wochen vor dem Großen Preis von Australien zog Vettel dennoch ein insgesamt positives Fazit. «Alles in allem können wir zufrieden sein. Das Auto hat sich - bis auf heute - gut benommen», betonte Vettel, der allerdings auch zu Beginn der Testreihen in Jerez schon von Problemen mit seinem neuen Wagen gebremst worden war.

«Es ist ganz normal, dass ein neues Auto noch ein bisschen rumzickt. So lange es schnell ist, glaube ich, kann man das auch verzeihen», sagte der 24 Jahre alte Heppenheimer. «Wenn es nicht schnell wär, wäre es ein bisschen schlimmer.» Er freue sich jedenfalls mit der «Zicke» in Melbourne an den Start zu gehen, betonte Vettel, der in diesem Jahr den Titel-Hattrick perfekt machen kann. Vor ihm gelang das erst zwei Piloten: Juan-Manuel Fangio und Rekordchampion Michael Schumacher.