Warschau (dpa) - 15 Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß zweier Züge in Südpolen ums Leben gekommen, mehr als 50 weitere wurden verletzt. Das sei die tragischste Katastrophe seit Jahren, sagte Polens Ministerpräsident Donald Tusk, der zur Unfallstelle geeilt war. Arbeiter begannen am Morgen, die Waggons von den Gleisen zu heben und die letzten Todesopfer zu bergen. Nach Angaben des Innenministers könnten sich noch mehr Opfer in dem Wrack befinden. Die Bewohner eines nahe gelegenen Dorfes waren die ersten Helfer. Später versorgten sie die Passagiere auch mit Decken und Getränken.