Rom (dpa) - In diesen Räumen schlagen die Herzen von Ferrari-Fans und anderen Autoliebhabern höher: Im italienischen Modena ist am Samstag ein Museum rund um die legendäre Nobelmarke und ihren schillernden Gründer Enzo Ferrari (1898-1988) für das Publikum eröffnet worden.

Zu sehen sind Oldtimer und moderne Rennwagen, aber auch persönliche Gegenstände des erfolgreichen Unternehmers, etwa die Sonnenbrille, die er einst trug. Auch eine seiner ersten Werkstätten wird gezeigt.

Das Geburtshaus Ferraris ist Teil des etwa 5000 Quadratmeter großen Museums. Dieses kostete rund 18 Millionen Euro und wurde von dem tschechischen Stararchitekten Jan Kaplicky entworfen. Es beeindruckt etwa durch ein knallgelbes Aluminiumdach in Form einer Motorhaube - es ist die Farbe des Wappens von Modena und des berühmten Ferrari-Emblems. Der Sitz der Automarke und des gleichnamigen Rennstalles in Maranello ist nur 18 Kilometer entfernt.

«Diese Hommage an meinen Vater, der Modena zutiefst liebte, macht mich sehr glücklich», sagte Ferraris Sohn Piero. Sein Vater hatte als Rennfahrer begonnen, wurde dann Team-Manager bei Alfa Romeo und gründete 1947 die Scuderia Ferrari. Er starb 1988 im Alter von 90 Jahren.

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