Berlin (AFP) Die Journalistin Anne Sinclair hat den Umgang der Medien mit ihrem Ehemann, dem zurückgetretenen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, kritisiert. "Es war eine harte Zeit. Und nicht die angenehmste Erfahrung mit der Presse", sagte die 63-jährige Journalistin in einem Interview der "Welt am Sonntag". Der von einem New Yorker Zimmermädchen im vergangenen Mai gegen ihren Mann erhobene Vorwurf der Vergewaltigung sei zweifellos "Schlagzeilenmaterial" gewesen, aber habe nicht die Recherchemethoden der Medien gerechtfertigt.