Berlin (AFP) Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat die Warnstreiks im öffentlichen Dienst als "völlig übertrieben und unangemessen" bezeichnet. "Wir haben mit den Verhandlungen gerade erst begonnen, trotzdem haben die Gewerkschaften jetzt schon tagelang gestreikt", erklärte Friedrich am Sonntag. Er betonte, er habe im Tarifstreit "von Anfang an angemessene Lohnerhöhungen in Aussicht gestellt". Die Finanzen seien aber knapp: "Wir können auch nicht so tun, als hätten der Bund, die Gemeinden und die Städte keine Schulden."