Kabul (dpa) - Ein US-Soldat hat in einem afghanischen Dorf ein Blutbad angerichtet und 16 Zivilisten erschossen. Darunter waren nach afghanischen Angaben neun Kinder und drei Frauen. Die Mordtat löste eine neue Krise im amerikanisch-afghanischen Verhältnis aus. Präsident Hamid Karsai sprach von einem «unverzeihlichen Verbrechen» und verlangte von den USA Aufklärung. Wenn amerikanische Soldaten vorsätzlich Menschen töten, dann sei das ein unverzeihliches Verbrechen. Der Kommandeur der Internationalen Schutztruppe Isaf, General John Allen, zeigte sich «schockiert» über den Vorfall.