Winnenden (dpa) - Drei Jahre nach dem Amoklauf von Winnenden haben rund 400 Menschen an die Opfer der Bluttat erinnert. Um 9.33 Uhr läuteten die Kirchenglocken - zu dieser Zeit war vor drei Jahren der Notruf eines Schülers bei der Polizei eingangen. Auf dem Marktplatz der Stadt wurden die Namen der Opfer verlesen, Angehörige und ehemalige Mitschüler legten Blumen ab. Der Amokläufer war in seine ehemalige Schule eingedrungen und hatte acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrerinnen ermordet. Auf seiner Flucht erschoss er drei weitere Menschen und sich selbst.