Berlin (SID) - Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein hat in der Diskussion um ihre Sportförderung erneut Unterstützung seitens der Gewerkschaft der Polizei (GdP) bekommen.

"Wer vom deutschen Sport würdig befunden wird, als Nationalkader für Deutschland zu starten, wer von der Sporthilfe in die Eliteförderung berufen wird, kann nicht gleichzeitig unwürdig für eine Sportförderung durch den Bundesinnenminister sein", heißt es in einer Stellungnahme der GdP, die am Rande des Weltcup-Finales in Berlin verteilt wurde.

Dass Pechstein als Polizeibeamtin momentan nur unter freiwilligem Verzicht auf Einkommen und Krankenversicherungsschutz trainieren und für Deutschland starten könne, sei eine "eklatant ungleiche Behandlung" im Vergleich zu den anderen 161 Spitzensportlern im Polizeidienst.

Pechstein hatte ihren Platz in der Sportförderung verloren, als sie vor drei Jahren wegen erhöhter Blutwerte gesperrt worden war.