Schladming (SID) - Der Schweizer Beat Feuz hat sich im Zweikampf um den Gesamtweltcup der alpinen Ski-Rennläufer einen womöglich entscheidenden Fehler geleistet. Beim letzten Super-G der Saison im Rahmen des Weltcup-Finales im österreichischen Schladming stürzte der 24-Jährige, zugleich fuhr Konkurrent Marcel Hirscher aus Österreich mit einer beherzten Fahrt völlig überraschend hinter Weltmeister Peter Innerhofer aus Italien (1:21,24 Minuten) und Alexis Pinturault aus Frankreich (0,02 Sekunden zurück) auf Rang drei (0,06).

Im Gesamtweltcup hat Feuz noch 75 Punkte Vorsprung, in den beiden noch ausstehenden Rennen, dem Riesenslalom am Samstag und dem Slalom am Sonntag, gilt Hirscher allerdings als Sieganwärter. Der Österreicher hat damit alle Trümpfe in der Hand. Feuz vergab durch seinen Sturz auch seine kleine Chance auf den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G, die sich am Ende Aksel Lund Svindal sicherte: Dem Norweger holte auf Rang zwar keine Punkte mehr, Verfolger Didier Cuche aus der Schweiz kam aber auch nur auf Rang neun.

Stephan Keppler (Ebingen) beendete seinen verkorksten Winter auf Rang 23. Der 29-Jährige, der nach gutem Saisonauftakt seit Dezember mit Knieproblemen zu kämpfen hat, hatte sich als einziger Deutscher für das Rennen qualifiziert.