Wiesbaden (dpa) - Für die Kaltmiete ihrer Wohnung geben die Menschen in Deutschland durchschnittlich 22,5 Prozent ihres Einkommens aus. Dieser Anteil war 2010 etwa genau so hoch (minus 0,3 Prozentpunkte) wie 2006, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte.

Rentner und Alleinerziehende müssen allerdings viel tiefer in die Tasche greifen. So ging 2010 in jedem dritten Rentnerhaushalt mehr als ein Drittel des Einkommens für die Kaltmiete drauf. Bei Alleinerziehenden war es - je nach Kinderzahl - ein gutes Viertel bis ein knappes Drittel. Die Mieter in Deutschland bezahlten insgesamt im Durchschnitt kalt 6,37 Euro pro Quadratmeter und damit 43 Cent mehr als 2006. Die warmen Nebenkosten lagen 2010 bei 1,25 Euro pro Quadratmeter. Neuere Zahlen gibt es noch nicht.

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