Berlin (dpa) - Bei der Bundespräsidentenwahl wird der Favorit Joachim Gauck zunächst auf der Tribüne im Reichstagsgebäude sitzen. Erst wenn er gewählt ist, soll er am Sonntag von der Ehrentribüne in den Plenarsaal herunter kommen, wie es in der Bundestags- Pressestelle hieß. Der 72-Jährige wird von CDU, CSU, SPD, FDP und den Grünen unterstützt. Die von der Linken aufgestellte Gegenkandidatin Beate Klarsfeld soll dagegen gleich in den Delegiertenreihen der Bundesversammlung sitzen. Diese wählt den 11. Bundespräsidenten als Nachfolger des vor vier Wochen zurückgetretenen Christian Wulff.