Paris (dpa) - Die mysteriösen Mordanschläge auf Soldaten in Frankreich gehen eventuell auf das Konto eines Serientäters. Zuletzt waren gestern im südfranzösischen Montauban zwei Soldaten getötet und ein dritter schwer verletzt worden. Eine Waffe desselben Kalibers sei vier Tage zuvor im rund 50 Kilometer entfernten Toulouse verwendet worden, teilte das Innenministerium mit. Dort war ein 30 Jahre alter Soldat von einem Unbekannten erschossen worden. Ob es sich um dieselbe Waffe gehandelt hat, muss nach Angaben des Ministeriums noch geklärt werden. Die Hintergründe der Bluttaten sind noch unklar.