Köln (dpa) - Der Versicherungskonzern Axa hat bekräftigt, dass der geplante Stellenabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen soll. Vorstand und Konzernbetriebsrat hätten ein Eckpunktepapier unterzeichnet, wonach betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2015 ausgeschlossen seien, teilte die Axa mit.

Bisher galt eine entsprechende Regelung bis 2014. Der Abbau von bis zu 1600 der 9700 Stellen solle sozialverträglich geschehen. Es würden auch keine kompletten Standorte geschlossen, wohl aber einzelne Abteilungen. Betroffenen Mitarbeitern würden Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung angeboten. Der Versicherer will bis 2015 seine Kosten in Deutschland um 328 Millionen Euro reduzieren.