Frankfurt/Main (SID) - Mohamed Zidan, Torjäger des Bundesligisten FSV Mainz 05, muss nach seiner angeblichen Tätlichkeit im Spiel beim FC Augsburg (1:2) keine nachträgliche Bestrafung fürchten. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat kein Ermittlungsverfahren gegen den Ägypter eingeleitet. Nach Auswertung der Fernsehbilder sah der DFB keinen hinreichenden Tatverdacht für ein krass sportwidriges Verhalten.

In der Schlussphase des Spiels war Zidan mit FCA-Verteidiger Matthias Ostrzolek aneinandergeraten. "Zidan kam kurz vor Schluss auf mich zu und hat mir mit dem Knie wortlos dahin getreten, wo es am meisten wehtut", sagte Ostrzolek nach dem Spiel. Gegenüber des DFB-Sportgericht soll der Abwehrspieler hingegen nur von einem "kurzen Körperkontakt" gesprochen haben.