Genf (SID) - Der Schweizer Fußball-Erstligist Servette Genf hat im Kampf gegen das drohende Insolvenzverfahren einen Erfolg verbucht. Das Gericht gewährte dem 17-maligen Meister einen Monat Aufschub, um einen umfassenden Sanierungsplan vorzulegen. Dieser muss demnach bis zum 19. April eingereicht werden.

Die neue Führungsriege um den kanadischen Geschäftsmann Hugh Quennec muss angeblich rund sieben Millionen Schweizer Franken (etwa 5,8 Millionen Euro) auftreiben, um die Teilnahme des Klubs am Spielbetrieb der laufenden Saison zu sichern. Quennec, der zudem Besitzer des Schweizer Eishockey-Erstligisten HC Servette Genf ist, war nach dem Rückzug des vorherigen Präsidenten Majid Pishyar angetreten, den Verein vor dem Konkurs zu bewahren. Unter dem Iraner Pishyar hatte Servette Anfang des Monats Insolvenz angemeldet.