Dortmund (dpa) - Die Oberbürgermeister der hoch verschuldeten Städte im Ruhrgebiet fordern ein Ende des Solidarpakts. «Der Solidarpakt Ost sei ein perverses System, das keinerlei inhaltliche Rechtfertigung mehr hat, sagte der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau der «Süddeutschen Zeitung». Es sei nicht zu vermitteln, dass die Ruhrgebietsstädte Kredite aufnehmen müssten, um ihren Anteil am Solidarpakt aufbringen zu können. Die Oberbürgermeister wollen den Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen für ihre Forderungen nutzen.