Kairo (dpa) - Bei einer Serie von Autobombenexplosionen sind im Irak nach arabischen Medienberichten mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Dutzende von Menschen seien verletzt worden, berichtete der Fernsehsender Al-Arabija.

Allein in der nordirakischen Stadt Kirkuk detonierten nach Angaben aus Sicherheitskreisen drei Autobomben. Dort starben den Berichten zufolge zehn Menschen. Mindestens 40 Menschen seien verletzt worden, als die Sprengsätze in der Nähe des Polizeihauptquartiers von Kirkuk explodierten.

Zuvor waren im Zentrum der irakischen Hauptstadt Bagdad bei einem vermutlich von einem Selbstmordattentäter ausgeführten Anschlag mit einer Autobombe mindestens zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt worden.

Vom 27. bis zum 29. März ist im Irak erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder ein Gipfeltreffen der Arabischen Liga geplant. Die Regierung des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki hat nach lokalen Medienberichten rund 450 Millionen Dollar in die Vorbereitung des Treffens sowie Sicherheits- und Infrastrukturmaßnahmen investiert. Wegen der Umstürze in der arabischen Welt hatte die Liga ihre im Mai 2011 in Bagdad geplante Jahreskonferenz abgesagt.