Leipzig (dpa) - Im umfangreichen Verfahren gegen die Betreiber des illegalen Filmportals Kino.to sind bislang vier Urteile vor dem Amtsgericht Leipzig gesprochen worden:

2. Dezember 2011: Das Amtsgericht verurteilt einen 33 Jahre alten Webdesigner zu zweieinhalb Jahren Haft. Er hatte ein Geständnis abgelegt. Das Urteil ist rechtskräftig.

7. Dezember 2011: Ein 27-Jähriger gelernter Kfz-Mechaniker erhält vor dem Amtsgericht drei Jahre Haft. Als Administrator hatte er die Raubkopien auf Kino.to zugänglich gemacht.

15. Dezember 2011: Ein 24-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen kommt mit 21 Monaten auf Bewährung davon. Er war ein sogenannte Uploader, der Raubkopien ins System von Kino.to eingespeist hat.

22. Dezember: Ein 47-Jähriger wird zu drei Jahren und fünf Monaten verurteilt. Er hatte einen Filehoster betrieben - einen Server, auf dem die illegalen Kopien gespeichert waren.