Berlin (dpa) - Rentner sollen deutlich mehr Geld ohne Abzüge hinzuverdienen dürfen - statt monatlich 400 Euro soll sich die Obergrenze künftig am höchsten Gehalt der letzten 15 Berufsjahre orientieren, berichtet die «Süddeutsche Zeitung».

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ihr Rentenpaket zur Verhinderung von Altersarmut noch einmal aufgeschnürt und neu gepackt. Davon könnten vom nächsten Jahr an Arbeitnehmer profitieren, die vorzeitig Altersrente beziehen, aber weiter arbeiten möchten. Wer viele Jahre zu Niedriglöhnen gearbeitet hat, soll die Niedrigrente künftig bis maximal 850 Euro aufgestockt bekommen. Wichtigste Neuerung: Eine Riester-Rente oder Betriebsrente soll entgegen bisheriger Pläne damit nicht verrechnet werden.

Dies sind die Eckpunkte des geänderten Konzepts, das von der Leyen an diesem Donnerstag zur Abstimmung an die anderen Ressorts geben will. Vorbehalte wurden aber noch aus den Reihen der FDP laut: Die Finanzierung der Zuschussrente sei noch nicht endgültig geklärt, hieß es. Deswegen lag am Dienstag auch noch kein Gesetzentwurf vor.

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