NEW YORK (dpa-AFX) - Der Eurokurs <EURUS.FX1> hat sich am Dienstag im späten Handel knapp über der Marke von 1,32 US-Dollar seitwärts bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im New Yorker Geschäft zuletzt mit 1,3214 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3198 (Montag: 1,3150) Dollar fest gesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7577 (0,7605) Euro.

Der Dollar profitiert laut Händlern etwas von den zunehmenden Sorgen um das Wirtschaftswachstum in China. In dem Boomland droht sich die Autonachfrage zu verlangsamen und hinter den Erwartungen zurückzubleiben und der Minenkonzern BHP Billiton <BIL.BER> <BLT.ISE> hat über eine nachlassende Eisenerz-Nachfrage aus der inzwischen weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft berichtet - das löste die Sorgen aus.

Vor allem aber hätten Rohstoffwährungen wie der neuseeländische oder der australische Dollar gelitten und Kapital sei aus diesen riskanteren Währungen in den US-Dollar geflossen. In einem ruhigen Umfeld ohne wesentliche Konjunkturdaten hatte bereits am Vormittag eine Auktion spanischer Geldmarktpapiere den Euro leicht unter Druck gebracht.