Osnabrück (dpa) - Wegen eines Sprengstoffanschlags auf ein Drittliga-Fußballspiel hat das Landgericht Osnabrück einen 24 Jahre alten Mann zu fünf Jahren Haft verurteilt. Außerdem muss er eine erhebliche Geldsumme an die Nebenkläger bezahlen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der aus Italien stammende Ultra-Fan von Preußen Münster am 10. September vorsätzlich die Verletzung von zahlreichen Fans des gegnerischen VfL Osnabrück in Kauf genommen hat. Bei dem Sprengstoffanschlag wurden 33 Menschen im Stadion zum Teil schwer verletzt. Zu den Opfern gehörten neben zahlreichen Polizisten auch Kinder. Der Angeklagte hatte zu Beginn des Prozesses die Tat gestanden und um Entschuldigung gebeten.