Berlin (dpa) - Die Hoffnungen der 11 000 gekündigten Schlecker-Beschäftigten auf eine Transfergesellschaft richten sich ganz auf Baden-Württemberg. Das Stammland der Drogeriekette prüft, ob es die Auffanglösung für die Beschäftigten zunächst alleine auf den Weg bringt. Gespräche über ein gemeinsames Vorgehen aller 16 Bundesländer waren gestern ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Schlecker schließt nach dem Plan des Insolvenzverwalters morgen 2200 seiner 5400 Märkte, rund 11 000 der circa 25 000 Beschäftigten verlieren ihren Job - die allermeisten von ihnen sind Frauen.