Rom (dpa) - Papst Benedikt XVI. ist zu einer sechstägigen Reise nach Mexiko und Kuba aufgebrochen. Der Papst flog vom römischen Flughafen Leonardo Da Vinci ab und wird nach einem 14 Stunden dauernden Flug im mexikanischen Léon erwartet, wo ihn Präsident Felipe Caldéron begrüßen wird.

Er komme als Pilger der Hoffnung und wolle die Christen in den beiden lateinamerikanischen Ländern im Glauben bestärken, sagte das Oberhaupt der Katholiken zu der 23. Auslandsreise seines Pontifikats. Höhepunkt des Besuchs in Mexiko ist eine Sonntagsmesse unter freiem Himmel in Léon. Es wird erwartet, dass Benedikt in Mexiko zum Drogenkrieg und zur Korruption Stellung bezieht.

Mexiko-Stadt wird Benedikt nicht besuchen. Das Klima der auf 2420 Metern Höhe gelegenen Hauptstadt sei nicht gut für die Gesundheit des Papstes, hieß es aus dem Vatikan.

Anschließend fliegt der Papst dann nach Kuba. 14 Jahre nach dem historischen Besuch seines Vorgängers Johannes Paul II. in dem kommunistischen Land trifft Benedikt Staatschef Raúl Castro und feiert zwei Messen mit Gläubigen. Ein Treffen mit dem früheren Staatschef Fidel Castro ist Quellen im Vatikan zufolge nicht ausgeschlossen. Eine Begegnung mit Dissidenten sei allerdings nicht geplant.

Programm der Papstreise