Berlin (dpa) - Der saarländische SPD-Spitzenkandidat Heiko Maas hat seine Absage an eine rot-rote Koalition nach der Landtagswahl am Sonntag noch einmal bekräftigt. Die Politik der Linken führe «letztlich zu griechischen Verhältnissen», sagte er im ZDF-«Morgenmagazin». Außerdem bereite sich der Spitzenkandidat der Linken, Oskar Lafontaine, schon auf eine Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl 2013 vor. Maas, der sich 2004 und 2009 dem CDU-Amtsinhaber Peter Müller geschlagen geben musste, könnte es im dritten Anlauf schaffen, Ministerpräsident an der Saar zu werden.