Berlin (dpa) - Viel Pragmatismus und wenig Protest: Leistungsdruck und unsichere Berufsaussichten lassen viele Jugendliche in Deutschland zu «Mini-Erwachsenen» werden. Die Solidarität zu ärmeren Altersgenossen schwindet. Das geht aus der Sinus-Studie «Wie ticken die Jugendlichen?» hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Die 14- bis 17-Jährigen stünden unter einem enormen Druck, sagt Studienautor Marc Calmbach. Gleichzeitig fühlen sich viele junge Menschen aus prekären Verhältnissen in Schule und Job abgehängt.

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