Havanna (dpa) - Papst Benedikt XVI. hat das sozialistische Kuba eindringlich zu einer Erneuerung der Gesellschaft und zu einer Öffnung ermahnt. So rief er bei einer Messe in Santiago de Cuba die Katholiken Kubas dazu auf, mit den Waffen des Friedens, der Vergebung und des Verständnisses für den Aufbau einer besseren, menschenwürdigeren Welt zu kämpfen. Präsident Raúl Castro bekräftigt dagegen das Recht Kubas, seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Messe in Havanna ist heute Höhe- und Schlusspunkt des päpstlichen Kuba-Besuches.